
DELMA PRÄSENTIERT MAGNUS LUNDBORG ALS NEUEN BOTSCHAFTER ZUM WELTTAG DER MEERE
Wir freuen uns außerordentlich, am Weltozeantag unsere Partnerschaft mit Magnus Lundborg, dem preisgekrönten Unterwasserfotografen, Freitaucher und Meeresnaturschützer, der an der schwedischen Westküste lebt, offiziell bekannt zu geben.
Südlicher Glattwal, Argentinien Als wir Magnus' Arbeiten zum ersten Mal sahen, waren wir sofort von der Qualität und Seltenheit der Bilder in seinem Portfolio beeindruckt. Je mehr wir über ihn erfuhren, desto mehr berührte uns seine Mission, und wir sind stolz, ihn in unserem Team begrüßen zu dürfen.
Magnus nutzt diese Gelegenheit, um mit seinen abenteuerlichen Expeditionen die Vielfalt und Bedeutung der faszinierenden Geschöpfe der Erde zu veranschaulichen. Mit besonderem Fokus auf Wasserlebewesen präsentiert er uns eindrucksvolle Aufnahmen seltener und scheuer Tiere in brillanter Schärfe. Ausgestattet mit einer Delma Blue Shark III, einem Modell, das nach einem seiner Lieblingstiere benannt ist und bis zu 4000 m wasserdicht ist, ist er bestens gerüstet, die Unterwasserwelt zu dokumentieren, bevor es zu spät ist.

Magnus begann sein Studium der Meeresbiologie, bevor ihn eine Weltreise zu seiner wahren Berufung führte: der Unterwasserfotografie.
„Durch die Kameralinse möchte ich Ihnen nun die Schönheit, die Verletzlichkeit und die Bedeutung des Schutzes der Natur und der Arten zeigen.“
Mit seinen eindrucksvollen Bildern von Lebewesen – vom kolossalen Buckelwal bis zur winzigen Seenadel – verfolgt Magnus mit seiner Kamera ein klares Ziel. Er möchte die Folgen zerstörerischen Verhaltens für die Umwelt aufzeigen, das Bewusstsein für bedrohte und ausgestorbene Tiere schärfen und die unnötige Fischerei in den Ozeanen stoppen. Seine besondere Leidenschaft gilt dem Tauchen in kalten Gewässern und subpolaren Meeren, doch er widmet auch der Dokumentation der Artenvielfalt gemäßigter Meere auf der Suche nach seltenen Arten viel Zeit.

Magnus arbeitet außerdem an „Wilder Atlantik – Jenseits der Nordsee“, einem Buch über die große Tierwelt des Atlantiks. Darin möchte er die Auswirkungen der Überfischung in der Nordsee und die verheerenden Folgen für die einst dort heimischen majestätischen Tiere aufzeigen. Leider gehört die Nordsee zu den am stärksten überfischten Gebieten des Atlantischen Ozeans, und die meisten Hai-, Rochen- und Walarten sind verschwunden.

Auf der Suche nach dem Blauhai, der einst in der Skagerrakstraße und in der gesamten Nordsee beheimatet war, reiste Magnus kürzlich zu den Azoren, einem Gebiet, in dem diese Tiere noch immer gedeihen. Für andere Arten ist es leider zu spät. Der Nordatlantische Glattwal zählt zu den am stärksten bedrohten Walen der Welt. Im westlichen Nordatlantik leben schätzungsweise weniger als 400 Exemplare, und die Population im Osten ist besonders kritisch; die Zahl dürfte dort nur noch im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Kollisionen mit Schiffen, Verheddern in Fischernetzen und Wilderei haben diese beeindruckende Art praktisch ausgestorben. Magnus reiste kürzlich zur Valdez-Halbinsel in Argentinien, um im Südatlantik Südliche Glattwale (eine sehr nahe verwandte Art) zu fotografieren und mit ihnen zu tauchen. Dort hatte er die intensivsten Begegnungen seines Lebens mit Walen und schuf Fotografien, die eindrücklich verdeutlichen, warum der Schutz dieser Tiere so wichtig ist.

Obwohl Magnus in seiner vergleichsweise kurzen Zeit als Unterwasserfotograf bereits viel erreicht hat, ist er fest entschlossen, noch mehr Tieren in Not zu helfen. Seine Reisepläne für 2020 mussten zwar aufgrund der Covid-19-Pandemie auf Eis gelegt werden, doch er taucht weiterhin regelmäßig in der Nähe seines Wohnorts und hat große Pläne für das nächste Jahr. Wir freuen uns sehr darauf, ihn auf seiner Reise zu begleiten und durch seine Linse mehr über die Ozeane zu erfahren.





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